Stadtbibliothek, N1

18 Jan

Car-sharing, free-your-stuff-communities, Teilen ist das neue Haben… bei aller Sympathie für den aktuellen Hype um die junge wachstumskritische Generation, jetzt ist es Zeit, unserer „Grande Dame“ des Ausleihens und ehrwürdigen Schutzpatronin der Besitzlosen zu huldigen: Die Mannheimer Stadtbücherei.

Stadtbuecherei

Ich kenne ja nur wenige öffentliche Bibliotheken, doch verglichen mit der Situation in manchen ländlichen Gegenden herrscht im Stadthaus in N1 die wahre Pracht. Die jungen Menschen, die an den Tischen in einer hinteren Nische vergnügt zusammensitzen und ihre Hausaufgaben machen, wissen dieses Glück sicherlich auch zu schätzen. Als Jugendlicher jagte ich ehemals im Dalberghaus ganz begeistert allen Büchern mit giftig phosphorgrünen Seiten nach, einer Buchreihe phantastischer Literatur. Nun halte ich ein Essaybändchen von Michelle Houellebecq über H.P.Lovecraft in den Händen, welches ich im online-Katalog aufgespürt habe. Ich meine, die Zeiten ändern sich und die Bibliothek geht mit. Im schönen hellen Rund kann auch an Computern im Internet gestöbert werden und für 18 Euro/12 Monate lassen sich hier mehr Bücher ausleihen, als man lesen kann, oder man entscheidet sich gleich für die Metropolcard (20 Euro) und hat Zugriff auf 26 Bibliotheken in der Region. Das Ausleihen geht fast vollelektronisch, ohne Datumsstempel. Es gibt keine Kulanz mehr bei verspäteter Rückgabe, dafür aber auf Wunsch eine kurzfristige E-Mail Erinnerung. Vorbestellungen kosten einen kleinen Obulus, weil ein Fehlbetrag von 30.000 Euro gedeckt werden muss. Das ist okay, aber ansonsten: Finger weg von Kürzungen für diese wunderbare Einrichtung!
Geschichtliches und Informatives zur Stadtbibliothek gibt´s auch auf Wikipedia.

Zentralbibliothek im Stadthaus N 1
N 1
Telefon: 0621 293-8935,
Zeitschriften- und Zeitungs-Abteilung: Telefon: 0621 293-8939
Dienstag bis Freitag 10:00–19:00, Samstag 10:00–15:00 Uhr

(192) 01.2015

2 Antworten to “Stadtbibliothek, N1”

  1. Solminore Januar 19, 2015 um 10:42 #

    Das Dahlberghaus habe ich auch sehr geliebt. Ist denn die Musikbücherei dort noch untergebracht?

    Als ich anfing, in Leihbibliotheken aus- und einzugehen, gab es keine Nutzungsgebühr, die erste Mahnung war kostenlos, und man bekam sogar eine Postkarte geschickt, portfrei, versteht sich. Aber das ist ein anderes Thema.

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