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minus

31 Aug

Da veranstaltet grade jemand eine massive Werbekampangne für seinen neu entwickelten Schrift-Typen minus

Okay, aber was ist mit den anderen Buchstaben? Ich kaufe nur das gesamte Alphabet in Groß-und Kleinbuchstaben mit Sonderzeichen. Sonst no deal!

minus
Mannheimer Schriftart, Entwickler unbekannt

(402) 08.2020

Blick in die Lauerschen Gärten

26 Jul

Die Parkanlage in den Quadraten, etwas abseits der Einkaufsbahnen, ist seit 1918 in Besitz der Stadt und wurde vom Vorbesitzer, dem Fabrikant Friedrich Lauer, damals auch landwirtschaftlich und sogar zum Weinanbau genutzt. Die historische Festungsmauer ist Stadtgeschichte und Mahnmal. An ihr wurden drei Männer für das Hissen der weißen Fahne noch kurz vor Kriegsende polizeilich erschossen.

Blick in die Lauerschen Gärten
M 6
68161 Mannheim

(399) 07.2020

Mannheimer Sommer

24 Jun

An der Litfaßsäule kommentiert ein einsames Plakat des Nationaltheaters unfreiwillig aber treffend das annähernd ungeniert gesellige Treiben, welches sich am frühen Abend unter den Arkaden am Friedrichsplatz abspielt. Mannheimer Sommer. Das Internationale Festival für Musik und Theater findet hingegen vom 09.07. bis 19.07.2020 digital dafür aber bei jedem Wetter statt.

Mannheimer Sommer

(397) 06.2020

Zugang Bahnhof Lindenhof

23 Jun

Augen auf und durch.

Zugang Bahnhof Lindenhof

(396) 06.2020

o.T.

15 Jun

Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Maßnahmen.

Genau! Zombies gefälligst immer schön auf den Kiesweg.

(394) 06.2020

Am Neckarkanal

31 Mai

die Fische im Himmel angeln… (Pfingsten 2020)

am Neckarkanal
Brücke Lauffener Straße

(392) 05.2020

Rainbow City

16 Mai

Vermutlich nicht zum ausgefallen ESC-Event, sonder eher zum internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit am 17.05. sind in Mannheim am Rathaus Rainbow-Flaggen gehisst. Die bunten Fahnen wehen wahrscheinlich auch zum Coming Out Day am 11. Oktober; an diesem Tag nämlich ist Mannheim im Jahr 2015 zur Rainbow City geworden. Da das schöne Wetter und die samstägliche Konsumlaune, die sich trotz Corona heute Bahn bricht, kaum jemanden zum Rathaus treibt und die gesetzten Zeichen so nur geringe Beachtung finden, sei dies hier zumindest mal chronistisch erwähnt.

Rainbow City

(390) 05.2020

Ränder

13 Apr

Zur Zeit der Corona-Pandemie kommt den Rändern der Stadt eine entlastende Bedeutung zu. Nicht Zentrum, nicht Verdichtung, keine Treffen an den Hot Spots werden gesucht, sondern Zerstreuung, Ausdünnung, Vereinzelung. Bei warmem Frühlingswetter drängt es nach aussen.
Blick vom östlichen Rand Suebenheims auf die Bergstraße.

Mannheim erweist sich hierbei in günstiger Lage. Nur an der breiten Westseite finden wir mit Rhein und Ludwigshafen eine Grenze. In die anderen Himmelsrichtungen ermöglicht es die maßvolle Größe Mannheims, schon in einer 1/2 Stunde mit dem Fahrrad vom Zentrum aus an die öffnende Stadtgrenze zu gelangen. Auch die Tatsache, dass sich um die Siedlungsgebiete tatsächlich auch Äcker, Wälder und Felder befinden, dass die düstere Utopie einer zusammen wachsenden Region, in der versiegelte Flächen sich nahtlos aneinander reihen, sich glücklicherweise noch nicht erfüllt hat, lernen wir wieder zu schätzen. Durch ein erfreulich gut beschildertes Wegenetz können sich Menschen ohne großen Aufwand in der Natur verteilen. Mehr als ein Drittel der Gesamtfläche des Stadtkreises ist Vegetationsfläche mit Wäldern und Feldern.

Nördlicher Rand Blumenau mit Blick ins Ried Richtung Lampertheim

Ränder

(388) 04.2020

Aufenthaltsverbot an besonders belebten Orten

26 Mrz

Die Rechtsverordnung des Landes wegen der Verbreitung des Coronavirus hat ein Kontaktverbot erlassen, das bedeutet, dass unter Einhaltung der Abstandsregelung von 1,5 Metern und der vorgegebenen Personengrenze von zwei Personen beziehungsweise bei Familien und Personen, die in einem Hausstand leben, das Spazierengehen, Joggen oder Gassigehen mit dem Hund erlaubt ist.

Die Stadt Mannheim hat für besonders belebte Orte zusätzlich eine Allgemeinverfügung erlassen. Danach gilt ab dem 24.03.2020 Folgendes:

– Rheinterrassen (auf den Wiesen am Rheinufer zwischen Rheinterrassen/Konrad-Adenauer-Brücke und Beginn des Waldparks) und Neckarwiese (am Nordufer zwischen Jungbuschbrücke und Friedrich-Ebert-Brücke):

Auf den Gehwegen darf man unter Einhaltung der oben genannten Regelungen weiterhin spazieren gehen, joggen, mit dem Hund Gassi gehen oder sich auf Bänke setzen.

– Friedrichsplatzanlage (unterer, tieferliegender Bereich des Wasserturmgeländes) und Paradeplatz:

Die Wege um die Anlage und den Platz sind offen und frei begehbar.

Die zusätzlichen Maßnahmen für in der Regel besonders belebte Orte wurden getroffen, weil dort die Durchsetzung der Kontaktverbote der Rechtsverordnung nur schwer zu kontrollieren und durchzusetzen ist. Mit der Vermeidung solcher Situationen wird auch das Infektionsrisiko reduziert.

Aufenthaltsverbot an besonders belebten Orten
Text: Stadt Mannheim

(385) 03.2020

o.T.

4 Mrz

o.T.
Unterführung Unterer Luisenpark
Goetheplatz, 68161 Mannheim

(381) 03.2020

Isi und Ossi

17 Feb

Achtung Spoiler: Ich habe diesen Film nicht zu Ende geschaut. Und das, obwohl Mannheim und Heidelberg für diesen ersten deutschen Netflix-Spielfilm als Kulisse auserkoren wurden. Isi und Ossi heißt der Film, was getrost als Easy und Assi gelesen werden kann, wobei, oh Wunder, die Assi-Rolle den Mannheimer Part darstellt. Ihr merkt schon, ein uralt Klischee reiht sich an das Andere und vielleicht ist die Ernüchterung ja ganz heilsam, dass Netflix nach so grossartigen Serien wie z.B. Sexeducation oder die Kominsky Methode auch richtig schlecht sein kann und offenbar beabsichtigt, nicht nur den Öffentlich -Rechtlichen, sondern auch SAT1 und RTL2 die begehrten Marktanteile abzuknöpfen. Jedenfalls interessiert sich der Film kein bisschen für Mannheim, er interessiert sich auch nicht für die Personen und nicht einmal für den Zuschauer, also mich, sonst hätte er mich doch wenigstens einmal kurz zum Lachen gebracht. Aber nein, den einzigen Erkenntnisgewinn, den diese Verdummungsposse bietet ist, dass sie keinen bietet. Sollte dieser Film wider Erwarten aber erfolgreich sein, müsste die Stadt Mannheim wohl oder übel ihre bisherige Marketingstrategie überdenken: Statt mühsam durch zunehmende Biederkeit und Seriosität als Stadt der Patente den Anschluss an die Eliten zu suchen, könnte sie womöglich leichter als Hauptstadt der Prolle ihr erstrebtes unverwechselbares Alleinstellungsmerkmal finden. Mit Zehnbauer, den Hartz aber Herzlich Folgen und Isi und Ossi hätte man schon mal ein paar Imagefilmchen. Ob´s stimmt wäre ja eh egal.

Isi und Ossi
Netflixfilm mit Lokalkolorit

(377) 02.2020

Stairway to Lindenhof

8 Jan

Beleuchtetes Fluchttreppenhaus des VICTORIA-Turms in den Abendstunden.

VICTORIA-Turm
Büro-Hochhaus
Am Victoria Turm 2
68163 Mannheim Lindenhof

(375) 01.2020

Zum siebten Blog-Geburtstag, nachträglich.

30 Okt

Geburtstagsbeiträge waren bei ALLES MANNHEIM immer eine willkommene Gelegenheit zur Reflexion über Veränderungen, so auch beim siebten, den wir hier nachträglich feiern. Gab es 2012 zu Beginn des Blogs für den Autor einen Impuls, dem damals bestehenden Status Mannheims als öde hässliche Arbeiterstadt zu widersprechen, Begegnungen und Orte aufzunehmen und zu beschreiben, welche der Autor als anregend und belebend empfand, so ist heute dieser Impuls fast in sein Gegenteil verkehrt. Nicht weil keine Entdeckungen und Beobachtungen mehr zu machen wären, sofern es die Muse erlaubt, sondern weil sich die Erzählungen über Mannheim binnen dieser relativ kurzen Zeitspanne völlig gewandelt haben. Einen wesentlichen Beitrag hierzu leistet unser Stadtmarketing, dem ein unerschöpflich scheinender Vorrat an Superlativen zur Verfügung steht. Während früher ein einfaches „Mannem vorn“ genügte, um der hiesigen Mentalität Ausdruck zu verleihen, ist es heute nahezu unmöglich vollständig aufzuzählen, in welchen Bereichen Mannheim nicht auch die erste, einzige und besonders ausgezeichnete Stadt der Welt ist. Die alte ernüchternde Stadtreklame jedenfalls ist einem berauschenden Cocktail gewichen.

Gleich zwei Reiseführer zu Mannheim sind vor kurzem neu erschienen, das Buch „111 Orte, die Sie in Mannheim unbedingt gesehen haben müssen“ schon nach drei Jahren völlig neu herausgegeben, macht 222 Orte, und ja, ich gebe es zu, auch dieses Blog mit seinen über 365 Beiträgen ließe sich mittlerweile als Abreißkalender fürs ganze Jahr einsetzen und obendrein ist gerade auch noch ein Buch über Glücksorte (!!!) in Mannheim herausgegeben worden. Um es mit Chako Habekost Worten zu sagen: „Frieher hots des net gewwe…“ Ich finde also gegenüber den Anfängen des Blogs eine völlig veränderte Gemengelage vor und durch meine Neigung zum Widerspruch richtet sich meine Aufmerksamkeit nun zwangsläufig vermehrt auf das, was sich zwischen Wunsch und Wirklichkeit befindet. Da wäre festzustellen, dass die Reichweite bei Facebook durch neue Algorithmen auch nicht mehr die ist, die sie mal war und basisdemokratischer ist Facebook schon mal gar nicht geworden. Der Mannheimer Morgen hat mit seinem ILMA Blog nun eine Führungsrolle zur Stadbeschreibung im Netz eingenommen, zieht diese auch einigermaßen professionell durch, begibt sich allerdings nicht in das Risiko kritischer Fragestellung. Hier wird der Neckarstadtblog zunehmend mutiger. Der Rheinneckarblog hingegen hat sich selbst ins Bein geschossen. Jede professionelle Herangehensweise unterscheidet sich ohnehin von ALLES MANNHEIM, dessen Autor in zunehmend absichtsloserer Manier dem Zufall begegnen will und sorry, an ein regelmäßiges Erscheinen ist gar nicht mehr zu denken. ILMAs regelmäßige Beiträge folgen hingegen einer Verwertungslogik, die Leser*innen sind Zielgruppe, die Beiträge behandeln das, was jung, neu und attraktiv erscheint. Nun könnte man einwenden, wenn ALLES MANNHEIM nichts Verwertbares herausbringt, macht es keinen Sinn, und ja, es mag mitunter auch nutzlos sein.
Jedoch erfüllt das Bloggen insofern seinen Sinn, als dass der Autor immerhin sein Freiheitsrecht in Anspruch nimmt und dies umsomehr, wie es eben keinem anderen Zwecke dient als eben diesem. Die Aneignung des Stadtraums durch seine Bewohner zum Zweck der Freiheit unterscheidet sich natürlich gravierend von der Aneignung durch Marketing. Wenn die Stadt selbst wie ein Unternehmen Marketingstrategien entwickelt, werden wir Objekt, gezählt und ausgewertet, die Kommunikation richtet sich absichtsvoll an eine Welt da draussen, um attraktiver Standort für internationale Investments oder Förderprogramme zu werden. Der Dialog, der sich nach innen wendet, ist kaum vernehmbar oder allenfalls den „Akteuren“ am Markt verständlich.

Der innere Dialog, der sich in diesem Blog öffentlich macht, ist hoffentlich ausreichend verständlich und anregend. ALLES MANNHEIM zu schreiben und zu publizieren bedeutet dem Autor eine Form der Teilhabe außerhalb ökonomischen Marktgeschehens, wenngleich dieses verinnerlicht ist und seinen Ausdruck mitbestimmt. So ist mir dieses Blog Zerstreuung und Herausforderung im Denken zugleich, so notwendig wie überflüssig, also eigentlich fast schon ein wenig Luxus im armen Mannheim. Und bevor jetzt einer reinruft babbel net so long, rufe ich Euch zu: Lang lebe ALLES MANNHEIM! Schön, dass Ihr do seid.
Zum Wohl.

Zum siebten Blog-Geburtstag, nachträglich.

(368) 10.2017

Ceci n’est pas une roue

3 Okt

Interessiert sich jemand für dieses alte Wagenrad am Eingang zur Multihalle? Für diesen krassen und offiziell geduldeten Stilbruch, der für mich jahrelang immer wenn ich vorbeikam eine schreiende Provkation darstellte am bedeutensten modernen Baudenkmal Mannheims, mit der größten freitragenden Holzgitterschalenkonstruktion der Welt? Für dieses Wagenrad, das gleichzeitig ganz demokratisch die friedliche Spießigkeit aller Veranden unserer Vororte und den allergemütlichsten Kitsch repräsentiert? Nö? Na gut.

Dann vielleicht dies hier: Seit ihrem Bestehen ist die Multihalle eingebettet im Herzogenriedpark und somit von Zäunen und Kassenhäuschen umgeben. Der Architekt Frei Otto entwarf aber die Idee eines offenen Bauwerks für eine offene Gesellschaft. Die „schlafende Schönheit“ ist nun durch ein Eutopia Programm zum Wunder von Mannheim und zum sanierungswürdigen DEMOCRATIC UMBRELLA erklärt worden. Placemakingforen regen junge Designer an, urbane Visionen zur Nutzung und Partizipation zu entwickeln. Prima. Jedoch während wir uns hier zukünftige stadtgesellschaftliche Perspektiven in schönen Farben ausmalen, werden die Zugänge zu unserem zweiten Stadtpark, dem Luisenpark beschränkt und die Eintrittspreise für die Parks erhöht?!
So lerne ich Luftschlösser zu verachten und das alte Wagenrad zu lieben.

Wagenrad an der Multihalle
Max-Joseph-Straße 64
68169 Mannheim

(364) 10.2019

Rhein vs. Neckar pt.2

24 Sep

Für die Schiffer ist es am Neckar friedlicher: Abendstimmung beim Neckarkanal
For the boatmen it is more peaceful on the Neckar: Evening mood at the Neckar Canal

Rhein vs. Neckar pt.2
1:1

(363) 09.2019

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